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In Kraft: Vorabpauschale für Investmentfonds

Steuernews-TV Juni 2019

In Kraft: Vorabpauschale für Investmentfonds

Seit 1.1.2019 müssen Investmentfondsanleger eine Vorabpauschale zahlen, wenn ein Fonds aus Steuersicht keine oder keine ausreichend hohe Ausschüttung im Vorjahr vorgenommen hat. Wie hoch ist der Basiszinssatz für 2019? Welche Fonds sind betroffen? Wie wird die Abgabe an die Finanzverwaltung abgeführt? Antworten darauf entdecken Sie jetzt in Steuernews-TV.

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In Kraft: Vorabpauschale für Investmentfonds

Seit 1.1.2019 müssen Investmentfondsanleger eine Vorabpauschale zahlen, wenn ein Fonds aus Steuersicht keine oder keine ausreichend hohe Ausschüttung im Vorjahr vorgenommen hat.

  • Für die Berechnung der Vorabpauschale für 2019 wurde vom Bundesfinanzministerium ein Basiszins von 0,52 % festgelegt. Maßgeblich ist jeweils der Anteilswert zu Jahresbeginn.
  • Betroffen sind alle in- und ausländischen Investmentfonds, vorwiegend jedoch Anleger mit thesaurierenden Fonds.
  • Die Vorabpauschale bzw. die auf die Vorabpauschale zu entrichtende Abgeltungsteuer ist keine zusätzliche Steuer, sondern eine Vorauszahlung auf künftige Kapitalerträge.
  • Voraussetzung ist eine Wertsteigerung des Investmentanteils bis zum Jahresende um mindestens die Vorabpauschale. Bei einem Fondverlust fällt keine Vorabpauschale an.
  • Auch die tatsächlichen Fondsausschüttungen werden berücksichtigt, die endgültige Abgabenhöhe wird daher erst auf Basis der Jahresenddaten ermittelt.
  • Deutsche Depotbanken ziehen die Abgeltungsteuer auf die Vorabpauschale jeweils am Jahresanfang für das jeweilige Vorjahr vom Verrechnungskonto des Fondsanlegers ab und führen sie an die Finanzverwaltung ab.

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Liebe Mandanten,

wie Sie alle wissen, haben wir zwar sehr schöne – aber teilweise auch sehr offene Räume in unseren Kanzleien – und wir wollen weder Sie noch unsere Mitarbeiter einem erhöhten Ansteckungsrisiko aussetzen. Wir haben daher zu unserer aller Sicherheit folgende Maßnahmen beschlossen:

Wir hoffen den Kanzleibetrieb durch diese Maßnahmen weiterhin – solange wie dies möglich ist – zu gewährleisten und aufrecht zu erhalten. Die Öffnungszeiten der jeweiligen Kanzleien verändern sich daher – bis auf Weiteres – nicht. Wir wollen Ihnen auch in schwierigen Zeiten ein zuverlässiger Partner sein und Sie können sich gerne bei allen Fragen zu den nun möglichen Anträgen auf staatliche Unterstützung, KUG, Stundungen usw. an uns wenden. Auch können wir Ihnen diesbezüglich kurzfristig Anträge und Formulare zur Verfügung stellen bzw. Sie entsprechend unterstützen.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen für die gesamten Kanzlei-Teams
Dr. Manfred Griehl

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