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Welche Erleichterungen bringen das 1. und 2. Corona-Steuerhilfegesetz?

Steuernews-TV Oktober 2020

Welche Erleichterungen bringen das 1. und 2. Corona-Steuerhilfegesetz?

Im Rahmen des „Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise" werden Unternehmer und insbesondere Gastronomiebetriebe unter anderem durch Senkung der Umsatzsteuersätze sowie zahlreiche weitere Erleichterungen unterstützt. Erfahren Sie jetzt mehr zu den wichtigsten Maßnahmen in Steuernews-TV!

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Textabschrift des Videos (Transkription)

Welche Erleichterungen bringen das 1. und 2. Corona-Steuerhilfegesetz?

Im Rahmen des „Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise" werden Unternehmer und insbesondere Gastronomiebetriebe wie folgt unterstützt:

  • Senkung des Umsatzsteuersatzes für nach dem 30.6.2020 und vor dem 1.7.2021 erbrachte Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen von 19 % auf 7 % (ausgenommen Getränkeverkauf).
  • Zusätzlich wurden die Umsatzsteuersätze FÜR ALLE vom 1.7. bis zum 31.12.2020 von 19 % auf 16 % und von 7 % auf 5 % gesenkt.
  • Neben der beschlossenen Erhöhung des Kurzarbeitergeldes können Arbeitgeber steuerfreie Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld leisten. (Möglich für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29.2.2020 beginnen und vor dem 1.1.2021 enden.)

Weiters sind folgende Erleichterungen für Unternehmer vorgesehen:

  • Befristete Einführung der degressiven Abschreibung (bis zum 2,5-fachen der linearen Afa, max. 25 %/Jahr)
  • Förderung der Elektromobilität durch Erhöhung des Bruttolistenpreises für die begünstigte Besteuerung des privaten Nutzungsanteils (neuer Höchstbetrag € 60.000,00)
  • Verlängerung der Reinvestitionszeiträume nach der Bildung von Rücklagen um ein Jahr
  • Erhöhung der Obergrenzen für einen Verlustrücktrag (neue Obergrenze: € 5 Mio. Einzelveranlagung bzw. € 10 Mio. Zusammenveranlagung)
  • Kürzung des für die Vorauszahlungen 2019 maßgeblichen Gesamtbetrags der Einkünfte um pauschal 30 % unter der Voraussetzung, dass die Vorauszahlungen für 2020 bereits auf null festgesetzt worden sind.

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Liebe Mandanten,

wie Sie alle wissen, haben wir zwar sehr schöne – aber teilweise auch sehr offene Räume in unseren Kanzleien – und wir wollen weder Sie noch unsere Mitarbeiter einem erhöhten Ansteckungsrisiko aussetzen. Wir haben daher zu unserer aller Sicherheit folgende Maßnahmen beschlossen:

Wir hoffen den Kanzleibetrieb durch diese Maßnahmen weiterhin – solange wie dies möglich ist – zu gewährleisten und aufrecht zu erhalten. Die Öffnungszeiten der jeweiligen Kanzleien verändern sich daher – bis auf Weiteres – nicht. Wir wollen Ihnen auch in schwierigen Zeiten ein zuverlässiger Partner sein und Sie können sich gerne bei allen Fragen zu den nun möglichen Anträgen auf staatliche Unterstützung, KUG, Stundungen usw. an uns wenden. Auch können wir Ihnen diesbezüglich kurzfristig Anträge und Formulare zur Verfügung stellen bzw. Sie entsprechend unterstützen.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen für die gesamten Kanzlei-Teams
Dr. Manfred Griehl

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